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Chronik

1896 wird in der Gaststätte Bock der Turnerbund Grasdorf gegründet. Im Saal der Gaststätte Bock fanden die Turnübungsabende statt. Wer von den damals knapp über 1.000 Einwohnern Grasdorfs (ein Drittel der heutigen Mitgliedszahl des VfL) nicht zum Turnen ging, war über Feuerwehr, Schützenverein, Gesangverein, Radfahrverein usw. ins dörfliche Leben integriert.
An der Vereinsgründung des TBG von 1896 waren – soweit bekannt – beteiligt: Georg Bock ( Jhrg, 1857), August Flohr, Fritz Krohn und Heinrich Fahrenkohl, der bis 1920 im Vorstand war.


Bis zum Stiftungsfest 1921 sind bis auf ein Satzungsheft über die Satzung von 1896 keine bzw. kaum Vereinsunterlagen und Informationen über das damalige Vereinsgeschehen vorhanden. Es ist von einem Übungsbetrieb und Vereinsleben auszugehen, die sich an den damaligen Grundgedanken der Turnbewegung des „Turnvaters" Jahn orientierten.
1920 wird in Grasdorf das erste große Turnfest („Meeting") veranstaltet. Die sportlichen Höhe-punkte fanden statt auf der Hildesheimer Straße (Stafettenlauf von „Kückengarten"/km-Stein 1,3 bis Gärtnerei Härke) und auf dem Sportplatz westlich der Leine (Leichtathletikwettkämpfe); abends Tanz im Hotel Haase und Feuerwerk. 

1921 wird am 21./22. August Stiftungsfest (25jähriges Jubiläum) gefeiert. Zu der Zeit werden im Verein vorwiegend die Sportarten Turnen, Kugelstoßen, Weitsprung, Laufen (Männer) sowie Keulenschwingen und Röhnrad (Frauen) betrieben. Der Verein zählte damals etwa 200 Mitglieder (100 Erwachsene, 100 Kinder). 


Die Männer nehmen im selben Jahr am Turnfest in Oesselse teil. 

Chronik Chroniktext im September 2006: Martin Güth
Fortsetzung folgt mit den Jahren 1922 bis 1945